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1,2,4‐Cyclohexatrien, ein Isobenzol, und Bicyclo[4.4.0]deca‐1,3,5,7,8‐pentaen, ein Isonaphthalin: Erzeugung und Abfangreaktionen
Author(s) -
Christl Manfred,
Braun Martin,
Müller Germar
Publication year - 1992
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19921040425
Subject(s) - chemistry , methyllithium , medicinal chemistry
Durch Addition von Bromfluorcarben an Cyclopentadien und Inden lassen sich stabile geminale endo ‐Fluor‐ exo ‐Bromcyclopropanderivate gewinnen, aus denen sich mit Methyllithiurn das Isobenzol 1 bzw. das Isonaphthalin 2 erzeugen lassen. Diese Cycloallene können durch Cycloadditionsreaktionen, z. B. mit Styrol, abgefangen werden. Diese Reaktionssequenz läßt sich zu einem präparativ nützlichen Eintopfverfahren abändern, wenn man bei tiefen Temperaturen aus Tetrabrommethan und Methyllithium Dibromcarben erzeugt und auf die gleiche Weise in situ umsetzt. — Die Herstellung eines neuen Benzol‐Isomers ist nichts Alltägliches, und deshalb wird der experimentellen Studie ein aus quantenchemischen Rechnungen resultierender „Steckbrief” des Isobenzols 1 zur Seite gestellt. Dieser schließt Angaben zur Bildungswärme, Gleichgewichtsgeometrie, Racemisierung, zum diradikalischen Charakter, zu IR‐spektrosko‐ pischen Daten und zur Chemoselektivität bei der [2 + 2]‐Cycloaddition mit Styrol ein.

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