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Alkinyl‐ und Alkenyl(phenyl)iodoniumverbindungen
Author(s) -
Stang Peter J.
Publication year - 1992
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19921040306
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Verbindungen mit hochkoordinierten, mehrwertigen Hauptgruppenelementen sind eine interessante Alternative zu den vielen wohlbekannten Übergangsmetallkomplexen. Zu den ältesten und am besten bekannten stabilen organischen Verbindungen dieser Art zählen die Iod(III)‐Verbindungen. Diaryliodoniumverbindungen Ar 2 IX zum Beispiel sind schon seit über hundert Jahren bekannt und spielen eine wichtige Rolle in der Lithographic. Alkine und Alkene gehören ebenfalls zu den ältesten, wichtigsten und nützlichsten Verbindungen in der Organischen Chemie. Neben einfachen Kohlenwasserstoffen dieser Art ist auch eine Vielzahl funktionalisierter Derivate bekannt, die in der Organischen Chemie vielfach eingesetzt werden. Trotz der Allgegenwart und Bekanntheit von I III ‐Verbindungen sowie von Alkenen und Alkinen war die Kombination dieser beiden Verbindungstypen in einer molekularen Einheit, also Verbindungen von mehrwertigem Iod mit mindestens einem Alkin‐oder Alkenrest, bis vor kurzem unbekannt. Die Erfolge bei der Synthese von einfachen Alkinyl‐ und Alkenyl(phenyl)‐iodoniumverbindungen in den achtziger Jahren bewirkten eine Renaissance vor allem der Acetylen‐sowie der I III ‐Chemie. Die Alkinyliodoniumverbindungen gehen mit einer Vielzahl von Nucleophilen Substitutionen am Acetylenrest (S N ‐A) ein, die anders kaum möglich waren. Dabei entstehen funktionalisierte Alkine, einschließlich der bisher unbekannten Acetylencarboxylate, ‐sulfonate und ‐phosphate. Diese sind exzellente Substrate für Cycloadditionen und eine Vielzahl anderer interessanter Reaktionen.

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