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Bestimmen ausschließlich Partialladungen die relative Stabilität der isomeren Heptaheteronortricyclan‐Anionen [P 7‐ x As x ] 3⊖ ?
Author(s) -
Burkhardt Armin,
Hönle Wolfgang,
Wedig Ulrich
Publication year - 1991
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19911030719
Subject(s) - chemistry , crystallography
Nein lautet die Antwort auf die Titelfrage nach Meinung der Autoren. Denn nicht die geringen Elektronegativitätsunterschiede zwischen Phosphor und Arsen, sondern die Verminderung von Gerüstspannungen scheint wesentlich dafür zu sein, welche Positionen des P 3⊖ 7 ‐Gerüsts durch As‐Atome besetzt werden. Ab‐initio‐Rechnungen an den [P 7‐ x As x ] 3⊖ ‐Systemen mit x = 0,1,2,3,7 zeigen, daß die Energieunterschiede zwischen den Isomeren nur ca. 10% der Aktivierungsenergie für die Valenztautomerisierung betragen, so daß bei der Valenzfluktuation kein Isomer bevorzugt sein sollte.