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Katalytische Antikörper: Eine neue Klasse von Übergangszustands‐Analoga zur Erzeugung hydrolytischer Antikörper
Author(s) -
Shokat Kevan M.,
Ko Marcia K.,
Scanlan Thomas S.,
Kochersperger Lynn,
Yonkovich Shirlee,
Thaisrivongs Suvit,
Schultz Peter G.
Publication year - 1990
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19901021116
Subject(s) - chemistry
Design und Herstellung von selektiven Katalysatoren sind wichtige Ziele von Chemikern und Biologen. Für die Katalysatorentwicklung gibt es eine Reihe von neueren Strategien, wie die Derivatisierung von synthetischen Wirtverbindungen, die chemische Modifikation und die ortsspezifische Mutagenese von Enzymen sowie die Beeinflussung der natürlichen Enzymaktivitäten durch organische Lösungsmittel. Seit 1986 nutzen mehrere Laboratorien das Immunsystem, um selektive Antikörper‐Katalysatoren zu erzeugen, die eine breite Palette von chemischen Transformationen katalysieren können. Dazu gehören zum Beispiel Acyltransfer‐Reaktionen, β‐Eliminierungen, C,C‐Verknüpfungen, C,C‐Spaltungen, Porphyrin‐katalysierte Metallierungen, Peroxidierungen und Redoxreaktionen. Bandbreite und Zahl der Transformationen, die während dieser kurzen Zeit durch Antikörper katalysiert werden konnten, belegen die vielfältigen Möglichkeiten dieser Technik zur Erzeugung selektiver Katalysatoren für die Anwendung in Chemie, Biologie und Medizin. Wir berichten hier über den Einsatz einer neuen Klasse von ungeladenen Übergangszustands‐Analoga zur Erzeugung von Antikörpern, die die Hydrolyse von Estern und Carbonaten katalysieren, sowie über einen Vergleich dieser Antikörper mit Antikörpern gegen Analoga von tetraedrisch konfigurierten Phosphat‐ und Phosphonat‐Übergangszustands‐Analoga.

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