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Die chromatographische Abtrennung des überschüssigen Enantiomers unter achiralen Bedingungen
Author(s) -
Matusch Rudolf,
Coors Carsten
Publication year - 1989
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19891010517
Subject(s) - enantiomer , chemistry , diastereomer , stereochemistry
Aus Mischungen von Enantiomeren im Verhältnis a:b (a ≠ b) , wie sie üblicherweise bei enantioselektiven Synthesen entstehen, läßt sich das überschüssige Enantiomer ohne Schwierigkeiten chromatographisch abtrennen. Auf achiraler stationärer Phase und mit achiraler mobiler Phase gelingt dies aber nur dann in praktisch verwertbarem Ausmaß, wenn sich in Lösung sowohl homochirale als auch heterochirale Assoziate bilden. Diese Assoziate sind diastereomer. Deshalb kommt der stationären Phase entscheidende Bedeutung zu. An Aminopropylkieselgel wird zuerst das überschüssige Enantiomer eluiert und erst dann das Racemat.