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Donor‐acceptor‐substituierte cyclische π‐Elektronensysteme ‐ Prüfsteine für Theorien und Bausteine für neue Materialien
Author(s) -
Gompper Rudolf,
Wagner HansUlrich
Publication year - 1988
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19881001105
Subject(s) - chemistry , acceptor , medicinal chemistry , physics , condensed matter physics
Donor‐ und Acceptorsubstituenten stabilisieren cyclische (4n)π‐Elektronensysteme und destabilisieren solche mit (4n + 2)π‐Elektronen. Entsprechendes gilt für Übergangszustände von pericyclischen Reaktionen, und das erklärt das Auftreten von dipolaren Zwischenstufen bei symmetrieerlaubten Cycloadditionen und sigmatropen Umlagerungen. Donor‐acceptor‐substituierte Semibullvalene zeigen ebenso wie Tetraazabarbaralane schnelle Cope‐Umlagerungen. Tetraazasemibullvalene dagegen können nicht gefaßt werden; es resultieren stets die isomeren Tetrazocine. Zahlreiche stabile cyclische (4n)π‐Elektronensysteme wie donor‐acceptor‐substituierte Cyclobutadiene, Tetraaminobenzol‐ und p ‐Benzochinon‐Dikationen, Benzodiazepinyl‐Anionen, donorsubstituierte Diazapentalene, Tetrakis(diethylamino)diaza‐ s ‐indacen, donor‐acceptor‐substituierte Cyclopentadienyl‐Kationen sowie ihre Heteroanaloga demonstrieren die Tragfähigkeit des Donor‐Acceptor‐Konzepts für die präparative Chemie. Die neuen Verbindungen sind unter anderem von Interesse für Entwicklungen auf dem Gebiet der organischen Metalle und Ferromagnete, der nichtlinearen Optik und der Farbmittel.

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