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Von molekularen Wirten und Gästen sowie ihren Komplexen (Nobel‐Vortrag)
Author(s) -
Cram Donald J.
Publication year - 1988
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19881000804
Subject(s) - philosophy , humanities , chemistry
Zu den Begründern der „supramolekularen Chemie” zählen Charles J. Pedersen, Donald J. Cram und Jean ‐ Marie Lehn , die 1987 für ihre organisch‐chemischen Grundlagenforschungen gemeinsam den Nobel‐Preis für Chemie erhielten. Durch ihre Arbeiten rückt der Hohlraum von Molekülen in den Mittelpunkt des Interesses vieler Chemiker. Es wurden gezielt Verbindungen synthetisiert, die Kationen, Anionen oder Neutralmoleküle in ihren Hohlraum aufnehmen und sie dort durch intermolekulare Kräfte festhalten. Der naheliegende Vergleich mit Biomolekülen ist durchaus gerechtfertigt. Wie die Entwicklung begann, wie sie ihre ersten Höhepunkte erreichte und welche faszinierenden Zukunftsaussichten sich eröffnen, ist bei Pedersen und Cram in diesem Heft auf den Seiten 1041 ff. bzw. 1053 ff. und bei Lehn in Heft 1 auf Seite 92 ff. nachzulesen. Wie es der Zufall fügte, kommt Lehn in diesem Heft mit neuesten Ergebnissen zu Wort.

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