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Darstellung oktaedrischer Hydrido(vinyl)iridium(III)‐Komplexe durch CH‐Addition: Beispiel einer thermodynamisch begünstigten Umwandlung [M(CHRCHX)]→[M(H)(CRCHX)]
Author(s) -
Werner Helmut,
Dirnberger Thomas,
Schulz Michael
Publication year - 1988
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19881000731
Subject(s) - chemistry , olefin fiber , stereochemistry , medicinal chemistry , organic chemistry , polymer
Der Nachweis eines Olefin‐Metall‐Komplexes als Primärprodukt der Reaktion eines Olefins mit einem koordinativ ungesättigten Komplexfragment ist ebenso überraschend wie der Befund, daß das Produkt einer CH‐Addition stabiler ist als der entsprechende Olefinkomplex. Ausgehend von den fünffach koordinierten Hydridoiridium(III)‐Verbindungen 1 entstehen mit Olefinen des Typs H 2 CCR 1 COR 2 (R 1 = H, Me; R 2 = Me, OMe) bei 80°C in praktisch quantitativer Ausbeute die Hydrido(vinyl)‐Komplexe 2 . Ein andrer Weg zu 2 , R 1 = H, R 2 = OMe, geht von 4 aus. Mit Acrylsäuremethylester reagiert 4 bei Raumtemperatur zum quadratisch‐planaren Olefin‐Komplex 3, der bei Bestrahlung isomerisiert. Eine Rückreaktion findet weder thermisch noch photochemisch statt.