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Strukturbestimmung mit Nanogramm‐Mengen durch Kombination mikrochemischer und gaschromatographischer Methoden am Beispiel von Pheromonen
Author(s) -
Attygalle Athula B.,
David Morgan E.
Publication year - 1988
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19881000405
Subject(s) - chemistry , humanities , medicinal chemistry , philosophy
Was kann ein Chemiker mit ein paar Nanogramm einer wertvollen organischen Substanz — rein oder unrein — anfangen? In jedem Fall eine ganze Menge, muß hier die Antwort lauten. Die Komponenten eines Gemisches können quantifiziert, getrennt, isoliert, durch Reaktionen abgebaut oder derivatisiert sowie extrahiert werden; außerdem lassen sich Massen‐spektren aufnehmen. Wenn die Substanz nicht durch einen hohen Anteil an Lösungsmittel verunreinigt ist, sind Manipulationen ohne größeren Substanzverlust oder größere Verdünnung möglich. Not macht eben erfinderisch. Die in dieser Übersicht behandelten Beispiele zeigen, was heute in der Nanogramm‐Chemie erreicht werden kann. Sie sollen als Anregung dienen und dazu führen, neue Anwendungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Beispiele stammen zwar zum großen Teil aus der Insektenchemie, doch sei ihre allgemeine Anwendbarkeit hier betont. Die vorliegende Übersicht veranschaulicht, daß Gaschromatographie und Reaktionsgaschromatographie, jede für sich oder in Kombination mit der Massenspektrometrie, in den Händen des Chemikers wertvolle Werkzeuge für die Strukturaufklärung flüchtiger organischer Verbindungen sind, von denen nur Nanogramm‐Mengen zur Verfügung stehen.

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