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Polyphosphorverbindungen – neue Ergebnisse und Perspektiven
Author(s) -
Baudler Marianne
Publication year - 1987
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19870990507
Subject(s) - humanities , philosophy , art , physics
Polyphosphorverbindungen haben – im Gegensatz zu den zahlreichen bekannten und auch technisch wichtigen Mono‐ und Diphosphorverbindungen der maximalen Oxidationsstufe dieses Elementes – bis vor zwei Jahrzehnten ein Schattendasein geführt. Ein Grund dafür waren die Eigenschaften dieser Verbindungen, die ihre Handhabung und strukturelle Charakterisierung erschwerten. Durch die Entwicklung moderner präparativer Arbeitstechniken und vor allem durch die methodische Weiterentwicklung der Kernresonanzspektroskopie ließen sich diese Probleme lösen, so daß in letzter Zeit ein faszinierendes neues Teilgebiet der Phosphorchemie erschlossen werden konnte, über das erstmals vor fünf Jahren zusammenfassend berichtet worden ist. Seitdem hat der Ausbau dieser „Element‐nahen” Chemie des Phosphors weiterhin beeindruckende Fortschritte gemacht; heute ist eine erstaunliche Vielfalt von Verbindungen mit einem Gerüst aus Phosphorketten oder ‐ringen bekannt. Daß dieses Gebiet aber noch immer gut für Überraschungen ist, zeigt die jüngst beim Aufbau von P‐reicheren aus P‐ärmeren Polyphosphiden in Lösung beobachtete spontane Bildung des „aromatischen” Pentaphosphacyclopentadienid‐Ions, P   5 − , ebenso wie die Entdeckung der Inversion des Phosphors bei tetra‐ und pentacyclischen Organophosphanen.

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