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Gewinnung von Peptidhormonen durch DNA‐Rekombination
Author(s) -
Wengenmayer Friedrich
Publication year - 1983
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19830951106
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , physics , biology
Die Rekombination (Neukombination) von genetischem Material ermöglicht die gezielte Bildung neuer Bakterienstämme, die Proteine in großem Maße synthetisieren. Mit solchen Bakterien gelingt auch die Produktion bisher nicht zugänglicher Proteine. Diese können zum Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Arzneimitteln werden, welche neue Therapiemöglichkeiten eröffnen. Mehrere bakteriell erzeugte Proteine werden bereits klinisch geprüft, und die großtechnische Produktion hat für einige begonnen. Der übergang vom Forschungslaboratorium zur industriellen Anwendung erfolgte schneller als vielfach erwartet worden war. An den Beispielen Insulin, Somatostatin und Wachstumshormon werden die Methoden, Probleme und Aussichten bei der Gewinnung von Peptidhormonen aus Bakterien nach DNA‐Rekombination dargelegt. Dabei sollen vorwiegend die molekularbiologischen Aspekte diskutiert werden.

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