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Struktur einfacher molekularer Flüssigkeiten
Angewandte ChemiePeer ReviewedZeidler Manfred D.1980Journals
Die Struktur einer Flüssigkeit wird durch die Paarkorrelationsfunktion beschrieben. Falls die Flüssigkeitsteilchen Moleküle sind, hängt die entsprechende Korrelationsfunktion von Abstands‐ und mehreren Winkelvariablen ab, so daß man der Übersichtlichkeit wegen zu einer symmetrieangepaßten Darstellung übergehen muß. Die wichtigsten Strukturparameter dieser Molekülpaarkorrelationsfunktion können durch Kombination mehrerer Streuexperimente, wie Neutronen‐ (unter Verwendung verschiedener Isotope), Röntgen‐ und Elektronenstreuung näherungsweise bestimmt werden. Auch Lichtstreuung, dielektrische und kernmagnetische Relaxation ermöglichen, allerdings weniger direkt, einen Zugang. Ergebnisse solcher Messungen werden für Chloroform mitgeteilt. Möglichkeiten zur theoretischen Berechnung dieser Strukturparameter werden ebenfalls behandelt.
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