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Planar tetrakoordiniertes Silicium
Author(s) -
Würthwein ErnstUlrich,
von Ragué Schleyer Paul
Publication year - 1979
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19790910731
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , medicinal chemistry
Als erste Verbindung mit planar tetrakoordiniertem Silicium wurde der Orthokieselsäureester ( 2 ) erkannt. Im analogen Orthokohlensäureester ( 1 ) weicht dagegen die Bindungsgeometrie des zentralen Atoms nur wenig vom Tetraeder ab. Quantenmechanische Untersuchungen [u. a. an der Modellverbindung ( 3 )] zeigten, daß die planare Tetrakoordination für Silicium leichter zu realisieren ist als für Kohlenstoff. Die Möglichkeit des Siliciums zu sechsfacher Koordination [Typ ( 4 )] läßt derartige planare Strukturen sogar günstiger als die Tetraederstruktur werden.