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Vom Arenoanalogie‐Prinzip zu den Heterocyclopolyaromaten
Author(s) -
Kauffmann Thomas
Publication year - 1979
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19790910104
Subject(s) - chemistry
Die metallorganische Verknüpfung von Heteroaromaten ermöglichte die Synthese komplizierter Heteroaromaten‐Kombinationen; neben der nucleophilen aromatischen Substitution wurden die “Ar—Cu/Ar—Hal‐Kupplung”, die “metallorganische oxidative Kupplung” sowie die “Metallamid‐Kupplung” angewendet. Die mit diesen Methoden erhaltenen Heterocyclopolyaromaten bestehen entweder aus einer Art oder aus zwei oder drei Arten von Heteroaromaten als Ringgliedern. Diese Synthesen sind Beispiele für den Aufbau von Heterocyclen aus großen, vorgefertigten Bauelementen. – Konkurrenzversuche zeigten, daß bei offenkettigen (Ar Nu ) n ‐ und (Ar E ) n ‐Kombinationen (Ar Nu , Ar E : nucleo‐ bzw. elektrophiler Heteroaromat) die für den Einzelkern typische Reaktivität verstärkt ist, während bei Ar Nu —Ar E ‐Kombinationen meist gegenseitige Desaktivierung der unterschiedlichen Ringe erfolgt. – Cycloocta[1, 2‐ b :4, 3‐ b ′:5, 6‐ b ″:8, 7‐ b ‴]tetrathiophen, der einzige bisher näher untersuchte Heterocyclopolyaromat, erwies sich in überraschendem Maße zugänglich für Monosubstitutionsreaktionen.

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