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Synthesen und biologische Eigenschaften von Prostaglandinendoperoxiden, Thromboxanen und Prostacyclinen
Author(s) -
Nicolaou K. C.,
Gasic G. P.,
Barnette W. E.
Publication year - 1978
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19780900507
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , gynecology , medicine
Prostaglandine stehen nach wie vor im Blickpunkt chemischer und biologischer Forschung. Neuere experimentelle Ergebnisse sind kürzlich dahingehend gedeutet worden, daß die physiologischen Wirkungen der Prostaglandine in Wirklichkeit überwiegend von instabilen Stoffwechselzwischenprodukten ‐ Endoperoxiden, Thromboxanen und Prostacyclin ‐ hervorgerufen werden, die sich von der Arachidonsäure ableiten. Die Bedeutung dieser Verbindungen für Physiologie und Medizin und die Herausforderung, die sie an die synthetische Chemie stellen, reiht sie in die vorderste Linie chemischer und biochemischer Forschung ein. Die biologischen Untersuchungen ziehen großen Nutzen aus Fortschritten der chemischen Synthese, weil dadurch einige der natürlichen Zwischenprodukte in größeren Mengen sowie eine Reihe analoger, aber stabiler Verbindungen zugänglich geworden sind. ‐ Nach einer kurzen Übersicht über die Prostaglandine soll über neuere biosynthetische Entwicklungen, über Partial‐ und Totalsynthesen von Prostaglandinendoperoxid‐Analoga, Thromboxan B 2 und Prostacyclinen sowie über die biologischen Eigenschaften dieser Substanzen berichtet werden.

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