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Molekülzustände und Molekülorbitale
Author(s) -
Bock Hans
Publication year - 1977
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19770890908
Subject(s) - physics , chemistry , philosophy
Moleküle ändern ihre Eigenschaften bei Aufnahme oder Abgabe von Energie. Der jeweilige Zustand eines Moleküls läßt sich durch seine Energiedifferenz zum vorangegangenen Ausgangszustand oder zum nachfolgenden Endzustand sowie durch die zugehörige Ladungsverteilung kennzeichnen. Es sind Moleküle in ihren verschiedenen Energiezuständen, die jeweils eine bestimmte Struktur und charakteristische Eigenschaften aufweisen, und die der Chemiker als seine Synthese‐Bausteine verwendet. – Das bisher beste Modell zur Beschreibung von Molekülzuständen sind Molekülorbitale. Diese eignen sich insbesondere dazu, einander entsprechende Molekülzustände ähnlicher Verbindungen zu vergleichen, und ermöglichen so einen vielfältigen und stimulierenden Überblick über weite Bereiche der Chemie. – Im folgenden wird anhand durchsichtiger Beispiele versucht, wichtige Kenngrößen von Molekülzuständen aufzuzeigen und – unter Umgehung von Mathematik‐Barrieren – Spielregeln für ihre Beschreibung mit Molekülorbitalen zu erläutern. Hauptanliegen ist dabei der Vergleich von Zuständen „chemisch verwandter” Moleküle je nach Verknüpfungsart, Anordnung und Potential ihrer Atome. Die hierzu verwendeten einfachen Modelle, deren näherungsbedingte. Grenzen und deren Erweiterungsmöglichkeiten diskutiert werden, gehören heutzutage zum Werkzeug des Chemikers.

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