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Elektrocyclische Ringöffnungen von Ethylenoxiden
Angewandte ChemiePeer ReviewedHuisgen Rolf1977Journals
Substituenten, die negative Ladung stabilisieren, rufen in Ethylenoxiden (Oxiranen) die Fähigkeit zur elektrocyclischen Ringöffnung an der CC‐Bindung wach; beim Erwärmen oder bei Bestrahlung treten kleine Gleichgewichtskonzentrationen an Carbonyl‐yliden auf, die zu 1,3‐Dipolaren Cycloadditionen befähigt sind. Neben der normalen, von den Woodward‐Hoffmann‐Regeln vorausgesagten conrotatorischen Ringöffnung läßt sich bei α‐Cyan‐ cis ‐stilbenoxid auch der orbitalsymmetrie‐verbotene, disrotatorische Prozeß wahrscheinlich machen. Kinetische Untersuchungen an α‐Cyan‐ trans ‐ und ‐ cis ‐stilbenoxid ermöglichen es, das Energieprofil für die elektrocyclische Ringöffnung zu den stereoisomeren Carbonyl‐yliden sowie für deren Recyclisierung und Rotation aufzustellen.
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