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Polymere als Reagentien für organische Synthesen
Author(s) -
Overberger C. G.,
Sannes K. N.
Publication year - 1974
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19740860402
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Polymere Reagentien bieten eine Reihe einzigartiger Vorteile. Intramolekulare Reaktionen, z. B. die Cyclisierung von Peptiden oder Dieckmann‐Cyclisierungen, lassen sich erzwingen, wenn eine Polymerkette in genügend großen Abständen mit dem reaktiven Molekül beladen wird. Verankert man reaktive Moleküle dagegen in kleinen Abständen an einem polymeren Träger, treten intermolekulare Reaktionen ein, wie am Beispiel einer Ketonsynthese demonstriert wird. Neben diesen Nachbarschaftseffekten lassen sich kooperative Effekte ausnutzen, z. B. bei der Bildung eines 2: 1‐Komplexes aus einem Kronenäther und einem Alkalimetall‐Ion. Am Beispiel der Hydrolyse eines Esters mit Polyvinylimidazol wird eingehend über hydrophobe Wechselwirkungen berichtet. Die einfache Trennung polymer‐gebundener und niedermolekularer Verbindungen durch Filtration ist ein weiterer wesentlicher Vorteil.

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