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Asymmetrische Synthesen mit homogenen Übergangsmetallkatalysatoren
Author(s) -
Bogdanović Borislav,
von Borislav Bogdanović Nach Arbeiten,
Henc Biserka,
Lösler Arnold,
Meister Burkhard,
Pauling Horst,
Wilke Günther
Publication year - 1973
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19730852303
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Der Fortschritt auf dem Gebiet der homogenen Katalyse in den letzten fünf bis sechs Jahren ist gekennzeichnet u.a. durch die Entwicklung hochselektiver Katalysatoren für asymmetrische Synthesen. Mit wohldefinierten Übergangsmetallkatalysatoren lassen sich bei asymmetrischen Hydrierungen in homogener Phase optische Ausbeuten von 85 bis über 90% erzielen. Bei katalytischen Reaktionen, bei denen die chiralen Zentren im Zuge von CC‐Verknüpfungen entstehen, wurden optische Ausbeuten von 70 bis 80% erreicht. Als Katalysatoren für die Hydrierungen dienen vornehmlich Rhodium(I)‐Komplexe mit „Horner‐Phosphanen”, Phosphanen mit chiralen C‐Atomen oder optisch aktiven Amiden. Für die CC‐Verknüpfungen unter Induktion optischer Aktivität haben sich Katalysatoren bewährt, die aus π‐Allylnickelhalogeniden, Lewis‐Säuren und Phosphanen mit chiralen C‐Atomen gewonnen werden. Die Ergebnisse bedeuten einen Durchbruch auf einem Katalysegebiet, das bisher Enzymen vorbehalten war.

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