z-logo
Premium
Direkte quantitative Photometrie an Dünnschicht‐Chromatogrammen
Author(s) -
Hezel Ute
Publication year - 1973
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19730850804
Subject(s) - physics , gynecology , chemistry , microbiology and biotechnology , medicine , biology
Anhand von Anwendungsbeispielen werden die wichtigsten Meßmethoden zur direkten photometrischen Auswertung von Dünnschicht‐Chromatogrammen diskutiert. Da das Licht an den DC‐Sorbentien stark gestreut wird, ist die Absorptionsmessung in Remission der Transmissionsmessung vorzuziehen. Bei der Remissionsmessung führt ein Näherungsverfahren für die Kubelka‐Munk‐Funktion zu einwandfreien Eichgeraden. Der Arbeitsbereich für quantitative Remissionsmessung liegt im μg‐Bereich, die Nachweisgrenze in der Größenordnung von 10 −8 g. Die Standardabweichung für Flecken gleicher Konzentration ist kleiner als ± 1 %. ‐ Durch eine simultane Remissions‐ und Transmissionsmessung wird das Signal‐Untergrund‐Verhältnis verbessert. ‐ Gegenüber der Remission im Absorptionsmaximum erweist sich die Messung der Fluoreszenzminderung (“Fluoreszenzlöschung”) als weniger empfindlich. Gleichzeitige Messung der Remission und Fluoreszenzminderung ergibt jedoch eine Empfindlichkeitssteigerung gegenüber der reinen Remissionsmessung. ‐ Die Fluoreszenzmessung ist analog zur Lösungsphotometrie im allgemeinen wesentlich empfindlicher als die Absorptionsmessung. Der Arbeitsbereich liegt normalerweise im ng‐Bereich, die Nachweisgrenze bei 10 −11 g. ‐ Sämtliche Untersuchungen wurden am Zeiss‐Chromatogramm‐Spektralphotometer durchgeführt.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here