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Zur Wirkungsweise der Hormone
Author(s) -
Schauer Roland
Publication year - 1972
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19720840202
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , biology
Höhere Organismen mit anatomisch und funktionell verschiedenartigen Organsystemen müssen in der Lage sein, die biochemischen Vorgänge in und zwischen den Organen oder Zellen auch unter rasch wechselnden Umweltbedingungen zu koordinieren. Einen wesentlichen Anteil an diesen Regulationsvorgängen haben Hormone. Sie fördern eine Fülle von Stoffwechselreaktionen und Differenzierungsvorgängen und zeigen dabei erhebliche Unterschiede im Wirkungseintritt. Einige Hormone wirken fast augenblicklich, indem sie in ihren Erfolgsorganen durch Stimulation der Adenyl‐Cyclase die Produktion von Adenosin‐3′,5′‐monophosphat (cyclischem AMP) auslösen, das als „zweiter Bote” die Hormon‐Botschaft durch Beeinflussen von Enzymaktivitäten auf den intrazellulären Stoffwechsel überbringt. Hormone mit spätem Wirkungseintritt, vor allem morphogenetische Hormone, greifen primär am Zellkern an, wo sie durch Aktivieren von Genen die Synthese bestimmter Enzyme induzieren.

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