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Die Ionisation (Heterolyse) kovalenter Verbindungen als koordinationschemische Erscheinung
Author(s) -
Gutmann Viktor
Publication year - 1970
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19700822103
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Ionisation einer kovalenten Verbindung in Kation und Anion ist ein koordinationschemisches Phänomen. Die Ionen bilden sich unter Koordination entweder durch nucleophilen Angriff eines Elektronenpaardonors oder durch elektrophilen Angriff eines Elektronenpaaracceptors. Der dielektrisch bedingte Anteil der Ionisation beeinflußt lediglich ihr Ausmaß. Es wird gezeigt, daß die Ionisation in der Regel mit steigender Donorstärke des Donors bzw. mit steigender Acceptorstärke des Acceptors zunimmt. Bei gegebenem M nimmt die Ionisierbarkeit der M‐X‐Bindung in der Reihe X = Fluorid < Chlorid < Bromid < Jodid zu. Diese allgemeingültigen Gesichtspunkte werden anhand von Beispielen diskutiert.

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