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Struktur und Immunogenität synthetischer Modellantigene
Author(s) -
Rüde Erwin
Publication year - 1970
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19700820503
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , biology
Vollsynthetische Modellantigene werden in der immunologischen Forschung häufig verwendet. In den meisten Fällen handelt es sich um lineare oder verzweigte Polypeptide, die durch Polymerisation von N‐Carboxy‐α‐aminosäureanhydriden oder durch Polymerisation definierter Oligopeptide hergestellt werden. Diese übersichtlich aufgebauten Antigene ermöglichen durch ihre große Variabilität ein systematisches Studium der chemischen und physikalischen Faktoren, die für die Immunogenität, d. h. die Fähigkeit einer Substanz, im höheren Organismus die Bildung von Antikörpern auszulösen, von Bedeutung sind. Die genetische Kontrolle der Immunantwort konnte mit sehr einfachen synthetischen Antigenen erstmals genauer analysiert werden. Die Ergebnisse lassen eine Reihe immunologischer Phänomene besser verstehen und tragen zur Aufklärung der komplexen Vorgänge bei, die unter dem Einfluß eines Antigens zur Bildung spezifischer Antikörper führen.

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