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Nichtenzymatische Aktivierung von molekularem Stickstoff
Author(s) -
HenriciOlivé G.,
Olivé S.
Publication year - 1969
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19690811706
Subject(s) - chemistry
Man kennt heute mehrere Übergangsmetall‐Komplexe, die molekularen Stickstoff aus der Gasphase aufnehmen können. Zum Teil sind die N 2 ‐Metall‐Komplexe so stabil, daß sie isoliert und einer Strukturanalyse unterzogen werden können; der Stickstoff erwies sich jedoch dabei bisher als chemisch inert. In anderen Fällen ist in aprotonischen Lösungsmitteln Reduktion zu N 3 ⊖ möglich; bei der Hydrolyse oder Alkoholyse wird der Stickstoff in Form von Ammoniak freigesetzt. Die Struktur der intermediären, aktiven N 2 ‐Metall‐Spezies kann dort nur durch mechanistische Untersuchungen angenähert werden. In den bisher isolierten, stabilen Komplexen ist der Stickstoff über ein einsames Elektronenpaar in Richtung der Molekülachse („end‐on”) gebunden; chemische Aktivität setzt aber möglicherweise Bindung senkrecht zur Molekülachse („edge‐on”) voraus.

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