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Synthese von Cyclopropyläthern und Cyclopropanolen durch Carben‐Übertragung – Acetolyse von Cyclopropyltosylaten
Author(s) -
Schöllkopf U.
Publication year - 1968
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19680801506
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Umsetzung von Chlormethylphenyläther mit Butyllithium in Olefinen erhält man Phenoxycyclopropane. Auf ähnlichem Wege sind, wenngleich in bescheidenen Ausbeuten, 1‐Chlor‐1‐phenoxycyclopropane darstellbar. Alkoxycyclopropane entstehen, wenn man in Gegenwart von Olefinen Dichlormethylalkyläther mit Methyllithium·Lithiumjodid behandelt. (β‐Chloräthoxy)cyclopropane lassen sich mit Butyl‐ oder Äthyllithium oder mit Basen in guten Ausbeuten in Cyclopropanole umwandeln. – Wie Acetolyseversuche mit sterisch definierten Cyclopropyltosylaten ergaben, vollzieht sich die Umwandlung eines Cyclopropylderivates in ein Allylkation in Übereinstimmung mit den von Woodward und Hoffmann sowie DePuy formulierten Regeln. Für die Solvolyse von exo‐Bicyclo[n.1.0]‐alkyltosylaten werden „halbgeöffnete” Zwischenstufen postuliert, die eine Mittelstellung zwischen einem Allylkation und einem Cyclopropylkation einnehmen.

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