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Anwendung des Konzepts der harten und weichen Säuren und Basen auf Vielzentrenreaktionen
Author(s) -
Saville B.
Publication year - 1967
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19670792203
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Viele chemische Bindungen unterschiedlicher Art und Stärke können nach Pearson [1] als Partnerschaft zwischen (Lewis‐) Säuren und (Lewis‐) Basen angesehen werden. Die meisten Akzeptor‐Moleküle oder ‐Ionen (Säuren) sind bildlich gesprochen entweder „hart” oder „weich”. Auch bei den Donator‐Molekülen oder ‐Ionen gibt es diese beiden großen Kategorien. Starke chemische Bindungen beruhen im allgemeinen auf der Partnerschaft zwischen einer harten Base und einer harten Säure oder einer weichen Base und einer weichen Säure, während schwächere Bindungen meist auf Wechselwirkungen zwischen einer harten Base und einer weichen Säure oder einer weichen Base und einer harten Säure zurückgeführt werden können. In dieser Arbeit wird gezeigt, wie das Konzept der harten und weichen Säuren und Basen auf Vielzentrenreaktionen angewendet werden kann. Es wurden speziell Vierzentrensubstitutionen und ‐additionen untersucht, bei denen Nucleophile und Elektrophile gemeinsam die verschiedenartigsten Bindungen angreifen. Substrate mit Bindungen zwischen einer harten Säure und einer weichen Base reagieren besonders schnell mit Verbindungen aus einer weichen Säure und einer harten Base. Das Tatsachenmaterial kann in zwei Regeln zusammengefaßt werden, die auch auf anderen Gebieten nützlich sein sollten.

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