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Zur Gamma‐Resonanzspektroskopie (Mössbauerspektroskopie) in der Chemie
Author(s) -
Goldanskii V. I.
Publication year - 1967
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19670791903
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
Lebenswichtige Beiträge der Kernphysik zur modernen Naturwissenschaft und Technik liegen auf dem Gebiet der Kernenergie und der Isotopenmarkierung. In den letzten Jahren hat die Kernphysik die äußerst rasche Entwicklung eines für Physik, Chemie, Biologie, Geologie und Technik vergleichsweise wichtigen Gebietes angeregt, nämlich die Entwicklung der Gamma‐Resonanzspektroskopie, die auf dem Mössbauer‐Effekt beruht [1–3] . – Der vorliegende Artikel befaßt sich kurz mit den Grundlagen des Mössbauer‐Effekts und mit den Charakteristika der Mössbauer‐(Gamma‐Resonanz‐) Spektren. Anschließend werden typische Anwendungsbeispiele dieser neuen spektroskopischen Methode, insbesondere in Chemie und Biologie, betrachtet. Es sind dies Aufgabenbereiche, die in den letzten Jahren in unserem Laboratorium für Kern‐ und Strahlenchemie des Instituts für Chemische Physik der Akademie der Wissenschaften der UdSSR bearbeitet worden sind. Die Anwendung des Mössbauer‐Effekts in der Chemie wurde bereits in mehreren Aufsätzen und Monographien behandelt [4–12] . Die vorliegende Arbeit stützt sich in der Hauptsache auf Ergebnisse sowjetischer Forscher.

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