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Zur Komplexbildung aluminiumorganischer Verbindungen
Author(s) -
Lehmkuhl H.
Publication year - 1963
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19630752207
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
An Hand theoretischer Überlegungen über den Lewis‐Säure‐Charakter von Organoaluminium‐Verbindungen, AlR 3 und AlEt 2 X, und über mögliche Kombinationen bei der neutralisationsanalogen Reaktion dieser Säuren mit Lewis‐Basen — in der Hauptsache an Alkali‐Ionen gebundene Anionen —, sowie auf Grund experimenteller Befunde, können die Verbindungen AlEt 2 X, in Abhängigkeit von X, und die Alkalisalze MY, in Abhängigkeit von Y, nach ihrer Komplexbildungstendenz geordnet werden. Zahlreiche Verdrängungsreaktionen, in denen der stärkere Komplexbildner an die Stelle des schwächeren tritt, bestätigen diese Reihe. Verdrängungsreaktionen führten so zu neuen Komplexverbindungen der Aluminiumalkyle mit den bisher nicht bekannten Alkylen des Calciums, Strontiums und Bariums sowie zur Darstellung des [NEt 4 ] [AlEt 4 ] und [SbEt 4 ] [AlEt 4 ]. Durch Verdrängung des Natriumäthyls aus NaAlEt 4 mit Hilfe des stärkeren Komplexbildners NaOR, in Gegenwart von Benzol, gelang in einfacher Weise der Übergang von den Aluminiumalkylen zu den Aluminiumphenylen:\documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ {\rm NaAlEt}_4 + 4\,{\rm C}_6 {\rm H}_6 \buildrel {{\rm NaOR}} \over \longrightarrow {\rm NaAlPh}_4 + 4\,{\rm C}_2 {\rm H}_6 $$\end{document} .

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