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Mischphasenpigmente mit Rutil‐Struktur
Author(s) -
Hund F.
Publication year - 1962
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19620740104
Subject(s) - chemistry , humanities , difluoride , art , inorganic chemistry
Bisher entwickelte man neue Buntpigmente durch iso‐ und homöotype Mischphasenbildung; in dieser Arbeit wurde im wesentlichen die heterotype Mischphasenbildung zur Darstellung neuer bunter und unbunter Pigmente mit Rutil‐Struktur herangezogen. Als Wirtsgitter für die Mischphasenbildung wurden die im Rutil‐Gitter kristallisierenden Dioxyde und Difluoride gewählt. In diese Wirte der allgemeinen Formel AB 2 kann man in fester Lösung als Gäste solche Metalloxyde oder/und ‐fluoride von anderer Struktur einbauen, wenn deren mittlere statistische Kationenradien zwischen 0,55 und 0,98 Å, bei Einzelradien von 0,46 bis 0,98 Å liegen und wenn deren relative Mengen zueinander so gewählt werden, daß das durch die Wirtsgitter vorgegebene Verhältnis der Kationen zu den Anionen von 1:2 unter Erhaltung der Elektroneutralität nicht verändert wird.

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