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Zirkulardichroismus und Raumstruktur Neuere Ergebnisse im Steroid‐Gebiet
Author(s) -
Velluz L.,
Legrand M.,
Tschopp Erika
Publication year - 1961
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19610731704
Subject(s) - chemistry
Drehungsvermögen und Zirkulardichroismus sind eine Folge der Wechselbeziehungen zwischen dem elektromagnetischen Feld polarisierten Lichtes und optisch aktiven Verbindungen. Der Zirkulardichroismus steht in enger Beziehung zur energetischen Seite der Erscheinung, denn er gibt den Unterschied der Absorption von rechts‐ und links‐zirkular polarisiertem Licht durch die asymmetrischen Moleküle wieder. Es wird eine Registrier‐ und Meßapparatur beschrieben, die die Aufnahme des Dichroismus zwischen 220 und 600 mμ erlaubt. Ferner werden die Ergebnisse der Untersuchung von gesättigten und ungesättigten Steroidketonen mitgeteilt. Die Methode eignet sich weiter für quantitative Bestimmungen optisch aktiver Substanzen.