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Die biologische Synthese von Desoxy‐ribonucleinsäure (DNS)
Author(s) -
Kornberg Arthur
Publication year - 1960
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19600720704
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Die enzymatische Reduplikation von Desoxy‐ribonucleinsäure (DNS) und die Eigenschaften eines aus Escherichia coli gewonnenen, DNS‐synthetisierenden Enzyms werden beschrieben. Das Enzym katalysiert die Bildung neuer DNS‐Ketten, deren Zusammensetzung durch eine DNS‐Matrize bestimmt wird. Dies geschieht, indem sich zwischen den Basen der Matrize und den komplementären Basen der als Substrate dienenden Nucleosid‐triphosphate Wasserstoff‐Brücken bilden. Komplementäre Basen‐Paare sind Adenin und Thymin sowie Guanin und Cytosin. Folgende Befunde bilden die experimentelle Grundlage dieser Vorstellungen: 1. Eine ein‐strangige Matrize führt zur Bildung zwei‐strangiger DNS. — 2. Nucleotide, die Analoga der natürlichen Purin‐ und Pyrimidin‐Basen enthalten, können nur ganz bestimmte, natürliche Nucleotide ersetzen. — 3. Die chemische Zusammensetzung wird redupliziert. — 4. Die Dinucleotid‐Sequenzen werden redupliziert, und es entstehen zwei DNS‐Stränge mit entgegengesetzter Basen‐Sequenz. — 5. Die DNS‐Synthese gelingt nur, wenn die Triphosphate aller vier Desoxy‐nucleoside (Thymidin, Desoxy‐adenosin, ‐guanosin und ‐cytidin) sowie etwas DNS anwesend sind.

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