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Über den thermischen Abbau des polymeren Phosphornitrilchlorids
Author(s) -
Patat F.,
Derst P.
Publication year - 1959
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19590710304
Subject(s) - chemistry , polymer chemistry
Die Depolymerisation von polymerem Phosphornitrilchlorid läuft streng nach erster Bruttoreaktionsordnung. Ein Vergleich der Bruttoaktivierungsenergien bei Polymerisation und Depolymerisation führt nach Berücksichtigung der auftretenden Resonanzenergien zu einer Bindungsenergie der PN‐Bindung von ∼ 31 kcal/Mol. Es darf als gesichert angesehen werden, daß das hochpolymere Phosphornitrilchlorid aus ‐ statistisch ineinander verhängten ‐ Ringen aufgebaut ist. Die einzelnen Ringe besitzen geringe Molekulargewichte (Polymerisationsgrad je nach Temperatur 10 bis 50 Trimere), ineinander verhängt haben sie aber ein sehr hohes Teilchengewicht (ca. 10 6 ). Dies erklärt die Unlöslichkeit bzw. nur begrenzte Quellung des Hauptanteiles des polymeren Phosphornitrilchlorides in allen Lösungsmitteln und läßt die Kautschukelastizität des Polymeren ‐ „ohne Vernetzung” ‐ verstehen.

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