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Chemie und Biochemie der Neuraminsäure
Author(s) -
Klenk E.
Publication year - 1956
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19560681003
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , biology
Neuraminsäure ist ein Baustein mancher Glykolipoide (Ganglioside) und vieler Glykoproteide. Sie kann als gut kristallisierendes Methylglykosid gefaßt werden. Aus Rindersubmaxillaris‐Mucin wurde die außerordentlich alkali‐empfindliche N‐Acetyl‐neuraminsäure gewonnen. Das Influenza‐Virus spaltet aus Harn‐Mucin, das ein starker Virus‐Hämagglutinations‐Hemmstoff ist, sowie aus Erythrocytenstroma N‐Acetyl‐neuraminsäure enzymatisch ab. Die Zellreceptoren für das Influenza‐Virus dürften mit der N‐Acetyl‐neuraminsäure identisch sein, zumindest aber diese als wesentlichen Bestandteil enthalten. Schließlich werden noch die bisherigen experimentellen Befunde über die Konstitution der Neuraminsäure diskutiert.

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