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Physik und Technik der Nachemission von Elektronen (Exo‐Elektronen)
Author(s) -
Seeger K.
Publication year - 1956
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19560680805
Subject(s) - materials science , physics , philosophy
Die Nachemission von Elektronen, die an vielen kristallisierten Substanzen beobachtet wurde, ist dem Nachleuchten der Phosphore analog. Wie bei der Phosphoreszenz werden die Elektronen in Haftstellen gespeichert. Doch nur die in der Oberflächen‐Randschicht befindlichen Haftstellen emittieren verzögert Elektronen aus dem Kristall und wirken somit als „aktive Zentren”. Bei Metallen wird eine oberflächliche Oxydschicht für den Effekt verantwortlich gemacht. Nach einer Einführung in die Phänomenologie der Emission wird auf technische Anwendungen Im 17. Dechema‐Kolloquium am 21. 10. 1955 behandelte J. Kramer , Braunschweig, das Problem: „Oberflächenuntersuchungen an Festkörpern mit Exoelektronen”. aufmerksam gemacht.