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Zur Entwicklung der makromolekularen Chemie. H. Staudinger zum 70. Geburtstag
Author(s) -
Kern W.
Publication year - 1951
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19510631002
Subject(s) - humanities , philosophy , chemistry
H. Staudinger, geboren am 23. März 1881 in Worms/Rh. feierte vor kurzem seinen 70. Geburtstag. Er habilitierte sich 1907 in Straßburg bei Thiele und wurde im gleichen Jahr a. o. Professor für organische Chemie an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. 1912–1926 war er ordentlicher Professor für Chemie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich und ab 1926 in gleicher Eigenschaft an der Universität Freiburg/Br. H. Staudinger befaßte sich zuerst mit verschiedenen Stoffklassen und Problemen der organischen Chemie, insbesondere mit den von ihm entdeckten Ketenen. Seine Lebensarbeit widmete er aber der Chemie der Makromolekeln, die er vor mehr als 30 Jahren begründete und als deren markantester Vertreter er gilt. Etwa 500 Publikationen, davon allein etwa 100 über Cellulose, 60 über Kautschuk und Isopren, sind ein beredetes Zeugnis seiner unermüdlichen Schaffenskraft. Zahlreiche Ehrungen wurden ihm zuteil, von denen neben der Mitgliedschaft in vielen in‐ und ausländischen wissenschaftlichen Gesellschaften die Verleihung der Emil Fischer‐Gedenkmünze des Vereins Deutscher Chemiker, der Leblanc‐Gedenkmünze der französischen chemischen Gesellschaft, der Kautschukplakette, des Cannizzaro‐Preises, der goldenen Ehrennadel des Vereins finnischer Chemiker und der Mitscherlich‐Medaille genannt seien. H. Staudinger ist Ehrendoktor der Technischen Hochschule Karlsruhe und der Universität Mainz. Er gibt die von ihm begründete Zeitschrift „Die makromolekulare Chemie” heraus.

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