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Ab initio vel ex eventu
Author(s) -
Thiessen P. A.,
Treder H.J.
Publication year - 1985
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19854970403
Subject(s) - physics , ab initio , quantum mechanics
Der gegenwärtige Stand der physikalischen Erkenntnis, in Sonderheit die Atomistik und die Quantentheorie, ermöglicht (in wohldefinierten Energie‐Bereichen) eine ab initio‐Berechnung aller physikalischen und chemischen Prozesse und Strukturen. Die Schrödinger‐Gleichung erlaubt zusammen mit den Prinzipien der Quantenstatistik (Pauli‐Prinzip) aus dem Planckschen Wirkungsquantum h und den atomischen Konstanten die Berechnung aller Energieumsätze, Zeitabläufe etc., die insbesondere die chemische Physik bestimmen. Die Rechenresultate gelten auch quantitativ bis auf die unvermeidliche „Stochastik”. Die ab initio‐Berechnungen korrespondieren einerseits und sind andererseits komplementär zu den auf den Methoden der theoretischen Chemie und der klassischen Thermodynamik beruhenden Ergebnissen ex eventu. Die theoretische Behandlung ab initio führt zu „mathematischen Experimenten”, die die Laboratoriums‐Experimente ergänzen oder auch substituieren.

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