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Thermische Relaxation in Flüssigkeiten
Author(s) -
Sames D.
Publication year - 1965
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19654700705
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
1. Die Theorie von Kubo und Tomita wird erweitert für den Fall, daß sich mehrere Spinsysteme nicht im thermischen Gleichgewicht befinden, aber unter der zusätzlichen Voraussetzung, daß die Linienbreiten klein sind gegenüber den Abständen der Resonanzlinien voneinander. Die Resultate findet man in den Gln. (27) und (27′). 2. Unter der Voraussetzung, daß nur die Zeeman‐Energie darstellt, wird gezeigt, daß die Teilmagnetisierungen zu Beginn des Relaxationsprozesses Blochschen Gleichungen genügen. 3. Es wird die Frage untersucht, wann die erweiterte K. T.‐Theorie und damit die Blochschen Gleichungen für die Teilmagnetisierungen auch für Zeiten gelten, die nicht mehr klein sind gegen die Relaxationszeiten. 4. Die erweiterte K. T.‐Theorie wird verwendet, um die Relaxationszeiten und die Linienverschiebung für das Abragamfeld, die Dipol–Dipol‐Wechselwirkung (verschiedene und gleiche Spins), die skalare Wechselwirkung, die Quadrupolwechselwirkung, die anisotrope chemische Verschiebung, die Spin‐Rotations‐Wechselwirkung und die Wechselwirkung des Elektronenspins mit der Umgebung, beschrieben durch den Spin‐Hamilton‐Operator, zu berechnen. Dabei wird eine Arbeit von Dohnanyi 2 ), die sich mit dem Einfluß der Elektronenrelaxationszeiten auf die Kernrelaxationszeiten beschäftigt, kritisch untersucht. Bei der Berechnung der Elektronenrelaxation wird der vollständige Spin‐Hamilton‐Operator zugrunde gelegt und damit die Ergebnisse von McConnel 3 ) und Bloembergen, Morgan 4 ) verbunden. 5. Es werden Bedingungen angegeben, die notwendig sind, damit die im Abschnitt 4 abgeleiteten Formeln für die Relaxationszeiten und die Linienverschiebung auch gelten, wenn t ≧ T 1 , T 2 .