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Wirkungsquerschnitte für die Erzeugung von Positronenstrahlern durch schnelle Neutronen
Author(s) -
Hertlein Fritz
Publication year - 1963
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19634670107
Subject(s) - physics
Die absoluten Positronenaktivierungsquerschnitte mehrerer ( n , 2 n )‐Prozesse und der Reaktion Ni 58 ( n, p ) Co 58 wurden im „weißen” Neutronenspektrum des Forschungsreaktors München bestimmt. Zur Eliminierung der hohen Untergrundaktivität, die vor allem von ( n ,γ)‐Prozessen herrührt, wurde eine Differenz‐Koinzidenzmeßmethode angewandt, bei der die Positronenaktivität durch Koinzidenzen zwischen den Vernichtungsquanten in zwei einander gegenüberstehenden Szintillationszählern nachgewiesen wurde. Die Ermittlung der totalen Nachweiswahrscheinlichkeit der Anordnung für Vernichtungsquantenkoinzidenzen erfolgte mit einem kalibrierten Na 22 ‐Präparat. Als Bezugsprozeß zur Absolutbestimmung der Wirkungsquerschnitte diente die Reaktion S 32 ( n, p ) P 32 , deren energieabhängiger Aktivierungsquerschnitt bekannt ist. Aus den Messungen läßt sich ein über den gesamten Spaltfluß gemittelter Reaktionsquerschnitt und ein mittlerer Wirkungsquerschnitt für den Energiebereich oberhalb der Schwellenenergie der untersuchten Reaktion herleiten. Letzterer wird mit berechneten Werten verglichen, die sich aus der Kontinuumstheorie von Feshbach und Weißkopf ergeben. Es zeigt sich eine befriedigende Übereinstimmung zwischen den theoretischen und experimentellen Resultaten. Im Einklang mit einer Hypothese von Hurwitz und Bethe ist kein genereller Unterschied im Verlauf der ( n , 2 n )‐Querschnitte zwischen Targetkernen mit gerader, ungerader und magischer Anzahl der Protonen oder Neutronen festzustellen.

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