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Bestimmung von Quadrupolkopplungskonstanten des Kerns Tantal‐181 im d 5/2 ‐Zustand in Einkristallfeldern durch Messung der gestörten γ‐γ Winkelkorrelation und der zirkularen Polarisation
Author(s) -
Behrend H.J.,
Budnick D.,
Huber K.
Publication year - 1963
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19634660707
Subject(s) - physics
Die Winkelkorrelation der 133–482keV‐γ‐γ‐Kaskade des Ta 181 wird durch die Weschselwirkung des Quadrupolmoments mit einem elektrischen Feldgradienten während der Lebensdauer des mittleren Niveaus ( d 5/2 ‐Zustand) beeinflußt. Der Feldgradient am Kernort wurde durch Einbauen des radioaktiven Hf 181 in die tetragonale Gitterstruktur eines HfOCl 2 · 8H 2 O‐Einkristalls und eines prism. hexagonalen (NH 4 ) 2 HfF 6 ‐Einkristalls erhalten. Aus der gemessenen Abhängigkeit der Anisotropie der Korrelationsfunktion von der räumlichen Lage einer bevorzugten Symmetrieachse der Einkristalle konnten die Quadrupolkopplungskonstanten \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ {\rm B = Q}\frac{{dE}}{{dz}} $\end{document} für beide Fälle ermittelt werden. Wir erhielten B = − (1,1 ± 0,3) · 10 −6 Volt bei HfOCl 2 · 8H 2 O und ∥B∥ = (2,8 ± 0,3) · 10 −6 Volt bei (NH 4 ) 2 HfF 6 . Das Vorzeichen von B wurde durch Messung der zirkularen Polarisation des 482 keV γ‐Quants bestimmt. Ein einfaches Modellbild ergibt für den elektrischen Feldgradienten ein negatives Vorzeichen, so daß sich für das Quadrupolmoment des d 5/2 ‐Zustandes des Ta 181 ein positives Vorzeichen ergibt.