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Über die prinzipiellen Meßfehlergrenzen bei Schlieren‐ und Interferenzverfahren
Author(s) -
Wolter Hans
Publication year - 1956
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19564540102
Subject(s) - gynecology , philosophy , medicine
Brechungsindexmessungen oder Dickenmessungen geschehen bei Interferenzverfahren direkter als bei Schlierenverfahren. Empfindlichkeits‐ und Meßfehlergrenze sind deshalb bei Schlierenverfahren deutlich verschieden, während sie bei Interferenzverfahren einander gleich sind. Wird bei beiden Verfahren mit Minimumkennzeichnung gearbeitet, so sind die Empfindlichkeitsgrenzen der Schlieren‐ und Interferenzverfahren nahezu einander gleich; die Meßfehlergrenzen der Schlierenverfahren liegen in jedem Falle höher. Die reine Streuung der Meßwerte ist gleich dem geometrischen Mittel der Empfindlichkeits‐ und der Meßfehlergrenzen; sie darf nur bei den Interferenzverfahren, nicht aber ohne weiteres bei den Schlierenverfahren als Meßfehlerbereich angesprochen werden, solange hier systematische Auswertefehler nicht sicher vermieden werden können.

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