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Die Kantenbedingung in der Theorie der Beugung elektromagnetischer Wellen an vollkommen leitenden ebenen Schirmen
Author(s) -
Meixner J.
Publication year - 1950
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19494410103
Subject(s) - physics , philosophy , humanities
Das Verhalten elektromagnetischer Felder in der Umgebung der Kanten von vollkommen leitenden Flächen wird untersucht. Dort werden die elektromagnetischen Feldstärken im allgemeinen unendlich groß. Um elektromagnetische Randwertprobleme, insbesondere Beugungsprobleme eindeutig bestimmt zu machen, muß die Ordnung dieses Unendlichwerdens in geeigneter Weise eingeschränkt werden. Dies geschieht durch die Kantenbedingung. Sie beruht auf der physikalisch plausiblen Forderung, daß die elektromagnetische Energiedichte in der Umgebung der Kante integrierbar, d. h. daß die Feldenergie in jedem endlichen Volumen endlich ist. In den Debyeschen Potentialen des elektromagnetischen Feldes findet die Kantenbedingung einen besonders einfachen mathematischen Ausdruck. Die Notwendigkeit der Kantenbedingung folgt daraus, daß es Lösungen der Maxwellschen Gleichungen gibt, welche die Kantenbedingung nicht erfüllen und welche ein den physikalischen Verhältnissen widersprechendes Verhalten zeigen; dafür wird ein einfaches Beispiel gegeben.

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