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Prozesse zwischen leichten Teilchen nach der Diracschen Theorie (Mit 1 Abbildung)
Author(s) -
Kockel B.
Publication year - 1949
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19494390602
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
Solche Prozesse zwischen Elektronen und Positronen werden untersucht, in denen die Zustandsänderungen der Elektronen ohne Beteiligung schwerer Teilchen unter Emission oder Absorption von Lichtquanten geschehen. Die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten der einfachsten Prozesse dieser Art (Comptoneffekt, Erzeugung oder Zerstrahlung eines Elektron‐Positron‐Paars) sind in Abschnitt 5 noch einmal in einheitlicher Rechnung bestimmt. Abschnitt 6 gibt die Wahrscheinlichkeit der Zerstrahlung eines Paars unter Bildung von drei Lichtquanten. Dabei ergibt sich diese „Dreifachzerstrahlung” bei hoher Energie des Paars mit derselben oder größerer Wahrscheinlichkeit als die „Zweifachzerstrahlung”, was natürlich nur bedeutet, daß bei solchen Energien die Einteilung der Zerstrahlungsprozesse nach der Zahl der erzeugten Lichtquanten unbrauchbar ist. Abschnitt 3 zeigt, daß keine Prozesse möglich sind, in denen bei Beteiligung beliebig vieler Lichtquanten mehr als ein Elektron seinen Zustand wechselt, z. B. ist also die simultane Bildung zweier Paars aus Lichtquanten unmöglich. Die Tragweite dieses Ergebnisses und seine Abhängigkeit von den benutzten Eigenfunktionen der Elektronen und dem störungstheoretischen Ansatz werden auf Seite 281 und 282 diskutiert.

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