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Zur Temperaturabhängigkeit der Magnetisierung von Nickel
Author(s) -
Jellinghaus W.,
Schlechtweg H.
Publication year - 1948
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19484370306
Subject(s) - physics , humanities , chemistry , philosophy
Das Temperaturgesetz der Magnetisierung ferromagnetischer Stoffe, des Weiß aus der Langevinschen Theorie der Paramagnetica durch Einführung eines inneren Feldes W J mit konstantem W erhalten hatte, wurde an Hand der von P. Weiß und R. Forrer ausgeführten Messungen der Magnetisierung des Nickels in einem großen Temperaturbereich auf seine Gültigkeit geprüft. Die Zahl J ∞ , die die Magnetisierung beim absoluten Nullpunkt ergibt, wurde durch Gegenüberstellung der theoretisch berechneten Verhältniszahlen J/J ∞ und des praktisch gefundenen J innerhalb des Bereiches von 0,75 ⩽ J / J ∞ ⩽1 1 als eine Konstante gefunden in Übereinstimmung mit der Theorie. Der Zahlenfaktor W des Weißschen Feldes wurde auf drei verschiedenen Wegen berechnet, von denen jeder im Widerspruch zur Theorie zu anderen Ergebnissen führte. Während nämlich die Berechnung sowohl aus Kurven J = constans als auch aus der Feldstärkenabhängigkeit der Magnetisierung (∂ J /∂ H ) T zu einer Reihe mit der Temperatur ansteigender Zahlen für W führt, ergibt der dritte Weg über die Temperaturabhängigkeit von J bei konstantem H wenigstens einen konstanten Wert für den Faktor W , der aber größer ist als der auf den beiden anderen Wegen gefundene. Ein Versuch zur besseren Anpassung des Temperaturgesetzes an das vorliegende Versuchszahlenmaterial durch Einführung eines temperaturabhängigen magnetischen Momentes p pro Atom führt zu Werten, die physikalisch nicht sinnvoll erscheinen. Weiterhin wurde versucht, an Stelle des konstanten Weißschen Feldes W dieses als mit T und J veränderlich anzusetzen. Die aus dem Versuch entnommenen WIerte von (∂ J /∂ H ) H , (∂ J /∂ H ) T und der auf Linien T = γ H des H — T ‐Feldes gebildeten Ableitung (∂ J /∂ H ) T = γ H führen jedoch nicht zu der gleichen Abhängigkeit des Weißschen Feldes von Temperatur und Magnetisierung. Es ist also nicht möglich, auf diesem Wege eine widerspruchslose Beschreibung des experimentellen Tatbestandes zu erhalten.

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