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Über die Entstehung radioaktiver Elemente bei der Beschießung von Lithium und Magnesium mit Th–C′–α‐Strahlen
Author(s) -
Eckardt A.
Publication year - 1937
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19374210604
Subject(s) - physics , radiochemistry , nuclear chemistry , chemistry
Vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der Frage, welche Folgeprodukte bei der Beschießung von Lithium mit α‐Strahlen des Th–C′–entstehen können. Es wird diskutiert, ob künstliche Radioaktivität, deren experimenteller Nachweis mittels des Geigerschen Spitzenzählers vergeblich versucht wurde, möglich ist. Weiterhin werden ebenfalls mit dem Spitzenzähler die bei der Bestrahlung von Magnesium mit 8 cm α‐Strahlen auftretenden Curie‐Joliot Prozesse untersucht. Es wird festgestellt, daß sich die Abklingkurve aus mindestens zwei Komponenten zusammensetzt. Die beim Zerfall emittierten Teilchen werden mit einer in besonderer Weise gesteuerten Wilsonkammer ihrem Ladungssinn und ihrer Geschwindigkeit nach untersucht, wodurch der sichere Nachweis gelingt, daß die beobachtete Radioaktivität dem 13 Al 28 und 14 Si 27 zuzuschreiben ist. Die Halbwertszeiten beider Kerne werden bestimmt. Auf Grund des mit der Wilsonkammer gesammelten Aufnahmematerials ist es möglich, das Elektronen‐ und Positronenspektrum näher zu untersuchen und Grenzen der Energieverteilung festzustellen.