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Photographie der ultraroten Spectren der Alkalimetalle
Author(s) -
Lehmann Hans
Publication year - 1901
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.19013100708
Subject(s) - citation , computer science , library science
Gerade vor 100 Jahren sind die ultraroten Strahlen von dem Astronomen Wi l l i am H e r s c h e l im Sonnenspectrum entdeckt worden. Aber erst nach der Schopfung der Spectralanalyse durch Kirchhoff und Bunsen haben Forscher Untersuchungen uber die ultraroten LEmissionsspectren gliihender Metalldampfe angestellt. Den Anfang damit machten H. Becq u e r e l und Abney. Ersterer beobachtete mit Hiilfe seiner phosphorographischen Methode ultrarote Emissionsspectren einer Reihe von Meta1len.l) Die aussersten von ihm nachgewiesenen Linien besitzen eine Wellenlange von 1360 pp. Die Methode Recquere l ’ s ermijglicht jedoch keine Trennung von Doppellinien. Diese Trennung gelang dagegen A bne y durch Photographie mit seinen besonders praparirten Bromsilberplatten.2) Dieser Forscher fand aber nur einige Linien weniger Elemente. Die grbsste von ihm im Emissionsspectrum erreichte Wellenlange betragt 866 pp. Spater haben auch andere Forscher ultrarote Emissionsspectra zu photographiren versucht. So bediente sich Hr. Runges) nach H. W. Vogel’s Methode optisch sensibilisirter Platten, mit denen er das rote Argonspectrum bis 801 pp photographiren konnte. Eine andere Methode zur Untersuchung ultraroter Spectren ist die des Bolometers. Mit diesem Instrument untersuchte Snow 4, die ultraroten Spectren der Alkalien. Bei allen Alkalien fand er jedoch fast dieselben Linien. 5 1.

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