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Zur Widerstandsänderung durch electrische Bestrahlung
Author(s) -
Aschkinass E.
Publication year - 1896
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.18962930303
Subject(s) - citation , physics , library science , computer science
Im November 1894 berichtete ich in der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin uber Widerstandsanderungen , die ich an Stanniolgittern und anderen metallischen Leitern beobachtet hatte, nachdem dieselben einer electrischen Strahlung ausgesetzt waren.l) Erst nach Abschluss meiner eigenen Arbeit wurden mir die Untersuchungen B r a n l y 's a) bekannt, nach denen gewisse Substanzen, vor allem Metallfeilicht, eine Widerstandsverminderung erleiden , wenn in der Nahe electrische Funken zu Stande kommen. Ich musste es damals noch dahingestellt sein lassen, ob beide Erscheinnngen miteinander identisch waren. 3, Inzwischen hat Hr. Mizuno4) meine Beobachtungen an Stanniolgittern bestatigt und dabei die Wahrnehmung gemacht, dass die Widerstandsverminderung nicht zu Stande kommt, wenn ein grosserer Zwischenraum zwischen den einzelnen Gitterstreifen vorhanden ist. E r schloss hieraus, dass die Erscheinung ,,nicht auf einem molecularen , sondern auf einem rein mechanischen" Vorgange beruhe. Die wirksamen Gitter sind niimlich in der Weise hergestellt, dass ein Blatt Stanniol durch feine parallele Schnitte in eine grossere Anzahl schmaler Streifen zerlegt wird, deren Gesammtheit der electrische Strom in Zickzsckwindungen durchlaufen muss. Die Gitter werden entweder auf einem Rahmen befestigt , oder das Stanniolblatt wird bereits vorher mit seiner ganzen Flache auf eine Unterlage geklebt. Die Schnitte lassen sich nun niemals vijllig geradlinig fuhren, auch wenn man ein noch so scharfes Messer

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