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Ueber die Berechnung der Inductionscoëfficienten von Drahtrollen
Author(s) -
Stefan J.
Publication year - 1884
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.18842580507
Subject(s) - physics , computer science , humanities , philosophy
Die Herstellung der Widerstandseinheit (Obm) nach der vom Comite der British Association angenommenen Methode hat die Veranlassung gegeben, den Coefficienten der Selbstinduction des angewendeten Erdinductors zu bestimmen. Mit besonderer Sorg­ falt ist diese Bestimmung von Lord R a y le ig h und A. S ch u ster, welche die Versuche des Comite’s wiederholten, ausgefiihrt worden.1 Lord R a y le ig h hat später noch einen zweiten Induc­ tor zu dem gleichen Zwecke benützt und auch für diesen den Inductionscoefficienten bestimmt.2 Nach der Theorie der elektrodynamischen Induction ist der bestimmte Coefficient gleichbedeutend mit dem doppelten elektro­ dynamischen Potential der entsprechenden Stromleitung auf sich selbst, eigentlich mit dem speciellen Werthe, welchen dieses doppelte Potential annimmt, wenn die Leitung von der elektro­ magnetischen Stromeinheit durchflossen wird. Dieses Potential lässt sich in den beiden Fällen auch durch Rechnung finden, da die Form der Stromleitungen geometrisch bestimmt und verhältnissmässig einfach ist. Diese Rechnung wurde auch für den ersten der zwei Inductoren zuerst von M axw ell und für beide von Lord R a y le ig h ausgeführt. Es ist wohl als selbstverständlich betrachtet worden, dass der berechnete Inductionscoefficient mit dem beobachteten über­ einstimmen müsse. Es ist aber doch hervorzuheben, dass durch diese Übereinstimmung, welche sich für die aus Kupferdraht hergestellten Inductoren auch thatsächlich ergeben hat, doch erst der Beweis für die Richtigkeit der angewandten Formeln geliefert

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