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Bemerkung zu dem Aufsatz: „Die Berechnung des specifischen Gewichts von Gemengen”︁
Author(s) -
Schmidt C.
Publication year - 1847
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.18471480914
Subject(s) - physics , citation , combinatorics , humanities , philosophy , mathematics , library science , computer science
tho& dazu, die Rildung der fossilen Harze recht anschaulich zu machen. Venetianischer, auf diese Weise mit Zweigen VOII Pinus Z ~ X oder dein Lerchenbaume digerirter Terpenthin hatte, unter gleichzeitig erfolgter Veranderung seines specifischen Geraches, nach einem Jahre schon fast die Fahigkeit verloren, sich in Weingeist aufzullisen, nlherte sich also in dieser Beziehung dem Bernstein, der bekanntlich von Weingeist fast gar nicht sufgenommen mird. Man mird es wohl iiicbt ganz unwahrscheialich finden, dafs es gelingen diirfte, mehrere solche in das Pflanzenreich, nicht in das Mineralreich gehlirende Harze, wie Retinasphalt, Bernstein u. dergl. einst kunstlich darsustellen. Bei Gelegenheit der Vorzeigung zweier, in einer in dem unteren Tcrtiarsande von der Hardt bei Kreuznach gefundenen Schwcrspathkugeln enthaltcnen Pinuszapfen, der ersten in diesein im Wasser absolut unlbslicheni Mineral entdeckten vegetabilischen Reste, suchte rler Verfasser ails der Beschaffenheit der Vegetation zu beweisen, dafs die Catastrophe, welche die Fossilisation lnehrerer Brauiikohlenlagen einleitete, sich im Friihjahr oder Friihsominer ereignet haben diirfte. Hr. Berghauptmann v. D ech e n hatte die Giite, dieses interessante Fossil zur Untersuchung mitzutheilen.