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Ideen zu einer Theorie des Magneten
Author(s) -
von Arnim L. A.
Publication year - 1801
Publication title -
annalen der physik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.009
H-Index - 68
eISSN - 1521-3889
pISSN - 0003-3804
DOI - 10.1002/andp.18010080506
Subject(s) - physics , philosophy , humanities
Resultat der Untersuchungen über die negative Schwere des Phlogistons. Die Anziehung wirkt chemisch und ist qualitativ bestimmt. — Die organische Welt zeigt auch hier andere qualitative Bestimmungen. Das Veränderliche der Witterung wird durch diese organische Welt bestimmt. ‐ Auch die magnetische wie die electrische Anziehung sind qualitativ; ihr Gesetz ist Anziehung des Entgegengesetzten. Diesem steht ein allgemeines chemisches Gesetz entgegen: das Oxydirte verbindet sich nur dem Oxydirten, das Desoxydirte nur dem Desoxydirten. Aus diesem Gegensatze zwischen chemischer Durchdringung und magnetischer Vertheilung werden ihre Gesetze entwickelt. ‐ Das Verhältniss zwischen Magnetismus, Cohärenz und Wärme wird weiter verfolgt und beiläufig ein neues Gesetz der Cohärenz entwickelt. (Beweis, dass die magnetische Zurückstossung nur scheinbar, dass die Pole nicht Punkte, sondern Durchschnittsflächen sind. Der Magnet zerfält dadruch in zwei gleiche und einen ungleichen Abschnitt. Nothwendigkeit dreier Körper zur magnetischen Kette.) ‐ Die Polarität der Wärme wird durch neue Erfahrungen bewiesen, ihr Gegensatz zu der Krystallisation ausgesucht; das Zwischenliegen der Polarität vermuthet. Vermuthungen über den Einfluss der Nord‐und Südlichter u.f.w. auf die Magnetnadel.