Warum werden Frauen so selten MINT-Fachkräfte? Zur Bedeutung der Differenz zwischen mathematischen Kompetenzen und Selbstkonzept
Author(s) -
Ben Jann,
Sandra Hupka-Brunner
Publication year - 2019
Language(s) - German
DOI - 10.7892/boris.134223
Um den Fachkraftemangel im MINT-Bereich zu bekampfen, bemuhen sich Bund und Kantone, auf allen Bildungsstufen Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Unter anderem soll dabei geschlechtsspezifischen Unterschieden hinsichtlich der Lehrstellen- bzw. Facherwahl entgegengewirkt werden. Der vorliegende Beitrag setzt hier an und analysiert anhand der Daten der UGK 2016, wie viele Jugendlichen sich am Ende der obligatorischen Schulzeit vorstellen konnen, im Alter von 30 Jahren einen MINT-Beruf auszuuben. Dabei wird deutlich, dass die Unterschatzung ihrer mathematischen Kompetenzen bei jungen Frauen dazu beitragt, dass sie sich seltener eine berufliche Zukunft im MINT-Bereich vorstellen als junge Manner.
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